Bilder=“Mörder des Realen“
Juni 19, 2007
„Für Baudrillard ist aber jedes Bild, an dem er keinen Realitätsbeweis ablesen kann, gleich ein Simulacrum, ebenso wie er dort eine Simulation wittert, wo die von ihm geforderte Äquivalenz von Zeichen und Bedeutung unterlaufen wird.“ Hans Belting: Bild-Anthropologie 2001:18
Sind Bilder „Mörder des Realen“?
Gibt es eine „Krise der Repräsentation“, ausgelöst durch Technologien des 19.,20.,21. Jahrhunderts?
Welche Beispiele habt Ihr selbst erlebt bei welchem Medium?
Wie geht es weiter? Können Blogs helfen?
gefunden bei aperto-blog
GEOPODCAST? GEOBLOGS? – Eine Chance für die Planung?
Ist das ein Anfang?
gefunden bei Joh Federsen
Wochenaufgabe
Juni 12, 2007
Einfach drei Stichwörter, Gedanken dazu und zum Thema des Wahlpflichtfaches:
Simulacrum | Medientheorie | Jean Baudrillard
Dinge zum Nachdenkken
Juni 6, 2007
Keynote RealCORP2007
Federico Casalegno – Director Mobile Experience Lab, MIT
Interessanter Vortrag heute morgen auf CORP mit vielleicht transportablen Ideen. Casalegno beschäftigt sich mit räumlicher Planung und wie sich neue Kommunikationsmedien auf Bauten und Einrichtungen im öffentlichen Raum auswirken können, wie man diese vernetzen kann und wie der Bürger Teil einer Community wird, die aktiv mithilfe von digitalen Inhalten die Stadt besser vernetzt, begreifbarer macht und transparenter wird, auch für ortsunkundige Besucher. Zwei der Projekte stelle ich kurz vor:
Bus Stop – Urban Garden
Das MIT entwicklet eine interaktive Bushaltestelle als Prototyp für „La Vilette“ in Paris. Idee ist, eine neue Architektur mit interaktiven Inhalten zu entwickeln, sprich es gibt User Terminals direkt in der Bushaltestelle, an denen Informationen zu im Umfeld der Bushaltestelle befindliche Dienstleistungen, schöne Plätze, Kneipen etc. zu finden sind. Dadurch, dass immer mehr Leute immer mehr Information einem Bushaltestellen-standortabhängigem System einspeisen, verdichten sich die Informationen im Umfeld der Haltestelle. – Die Idee des interaktivem Sandsteins im Karlstal könnte also gar nicht so abwegig sein, wenn schon das MIT sich mit dieser Geschichte befasst.
eLens
eLens setzt au die Tatsache, dass jeder ein Handy mit Digitalkamera besitzt. Hintergrund für dieses Projekt ist, dass eine historische Kleinstadt in Spanien (Namen habe ich leider vergessen) ein neues Wegeleitkonzept für themenbezogene Stadtrundgänge entwickeln wollte. Im Gegensatz zu dem schon mal vorgestellten Semapedia Projekt, dass ich immer noch für sehr geeignet für das Karlstal halte, haben die ein eigenes System entwickelt, bei dem man direkt per Handy sogenannte Tags zu einer Einrichtung hinzufügen kann und diese direkt auf einem stadteigenen Server gespeichert werden und dann von einem anderem User wieder abgefragt werde können. Viel Entwicklungsarbeit, die man sich für das Karlstal Projekt sparen kann, da man theoretisch mit dem Semapedia Projekt in Verbindung mit Wikipedia die gleiche Effekte erzielen kann.
Abschließend ist zu sagen, dass viele, wenn nicht sogar alle Trends, die vom MIT, insbesondere von W:T:J: Mitchell, mal postuliert worden sind, wurden 5-10 Jahre später alltagstauglich (GPS-Navis, Vernetzte Computer, Mobile Computer mit Instant Access, nachzulesen in E-Topia: Urban Life, Jim–But Not as We Know It, MIT Press, Boston, 1999). Gute Quelle im Netz mobile.mit.edu.